Streifen

Diesen Advent hab ich wieder teilgenommen an einer MailArt-Aktion von Michaela Müller und Tabea Heinicker. Und endlich komme ich dazu meinen Beitrag zu zeigen. Anfangs war ich hell begeistert, von der freien Aufgabenstellung zum Thema Streifen – aber wie es so ist, bald merkt man, dass das freie Arbeiten oft viel schwieriger ist, als straffe Vorgaben. Ich habe aus Kalenderbildern und Farbpapieren Streifen geschnitten,  und merkte bald, dass das blosse aneinanderreihen nicht das Resultat brachte, das mir vorschwebte. Ich griff in die Stoffkiste und zerriss Stoff-Streifen in Streifchen und so langsam ging es in eine Richtung, die mir gefiel.

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Bordeaux – meine Lieblingsfarbe – ist total schwierig korrekt auf Fotos wiederzugeben. Manchmal sieht es aus wie pink, manchmal wie braun. Erst wollte ich sie dominanter in meinen Streifen haben, doch sie wirkte besser als Akzent.

Die grosse Aufgabe war dann die Rückseite der Karten. Ich konnte nicht die Zeit investieren um 26 Karten von Hand zu schreiben, so koppierte ich halt den allgemeinen Text.

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Und hier zeige ich euch die Karten, die ich erhalten habe:

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Bei einigen ist die Rückseite fast noch sehenswerter! Und ich bewundere alle, die jede Karte einzeln von Hand geschrieben haben oder sogar gezeichnet. Da sind auch ganz tolle Briefmarken dabei gewesen.

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Mit den restlichen Streifen haben dann mein Sohn und ich unsere Weihnachtskarten geklebt.

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Natürlich ist das kein Vergleich mit der Farbenexplosion der tollen Post-Kunst-Werke.

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Seilteppich

Endlich fertig. Über zwei Jahre lag diese Häkelarbeit mit einem alten Bergsteigerseil bei uns herum und brauchte ziemlich viel Platz. Diesen Januar hab ich’s nun gepackt und den Teppich fertig gehäkelt.

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Die Arbeit war sperrig und mit wachsendem Durchmesser auch nicht ganz einfach zu handhaben. Darum bin ich sehr glücklich, dass es geschafft ist. Jetzt hab ich noch ein zweites gleiches Seil – ich hab mich aber noch nicht entschieden einen zweiten Teppich zu häkeln…

Vor dem Teppich habe ich mit der gleichen Technik einen Korb gehäkelt, da war das arbeiten etwas einfacher, bloss schwieriger die Form zu halten.

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Stempel Detail

Ich wurde nach Fotos vom Stempel gefragt. Hier sind nun die Details von meiner AdventMailArt Stempelei:

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Den Karton habe ich mit doppelseitigem Klebeband angeklebt – das hält also nur bedingt…  Und der Karton löst sich auch schon langsam auf. Die 17 ist aus Moosgummi.

Und weil ich auf anderen Blogs gesehen hab, dass nicht alle 24 mal die gleiche Karte verschickt haben, hier nun noch die Übersicht von den Karten, die ich erhalten habe:

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Eine fehlt noch, die wird dann nachgesandt, sobald die Krankheitswellen durch sind. Dafür habe ich eine zusätzliche Karte erhalten – Eva Maria war in meiner Gruppe bei der FrühlingsMail Art – ich hab mich riesig gefreut über diese Extra-Post!

Rapportstempel

Endlich komme ich dazu euch meinen Beitrag zur diesjährigen Advent Mail Art von Michaela Müller und Tabea Heinicker zu zeigen.

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Den Stempelgummi kaufte ich bereits vor einem Jahr, als ich für die letzte Mail Art Aktion auf Shoppingtour war. Ein Besuch bei Bösner ist jeweils sehr gefährlich – ich kaufe immer mehr als geplant. Das Stempelschnitzen wollte ich schon lange mal ausprobieren, schaffte es aber bisher nicht.

Diesmal war für mich Zeitmangel das grosse Thema – doch Not mach erfinderisch heisst es doch so schön. Ich setzte mir als Aufgabe einen Stempel zu schnitzen, mit dem ich sowohl im Rapport, als auch Schneesterne stempeln konnte und beide Male ein weiterführendes Muster entsteht. Das bereitete einige Tage kopfzerbrechen und kritzeleien. Endlich war das finale Motiv auf dem Gummi aufgezeichnet. Ein richtiges Werkzeug zum Schnitzen habe ich nicht, so nahm ich kurzerhand den Dremel mit einer Gravurspitze und bearbeitete den Gummi – das ging ganz flott. Auch hatte ich keine Zeit mir dickeres Papier oder dünnen Karton zu kaufen. So nahm ich den grauen Fotokarton, den ich noch hatte und zwar doppelt. Zusammenkleben mag ich nicht, das braucht viel Klebstoff und noch mehr Zeit. Zudem muss man sich entscheiden ob man das Papier zuerst schneidet und dann total genau kleben will, oder man lieber mehr Kraft zum Schneiden aufwenden möchte und dazu noch ein klebriges Messer kriegt.
Also ganz zum Schluss unter die Nähmaschine damit.

Den Karton bemalte ich einseitig mit blauer Acrylfarbe und stempelte dann mit silbriger Stempelfarbe – auch hier musste ich auf Experimente mit anderer Farbe verzichten und griff auf diese gekaufte Variante zurück.

Den Stempelgummi klebte ich mit doppelseitigem Klebband auf einen Karton. Daran hatte ich zuvor eine Schlaufe aus Garn angenäht, damit ich zum Stempeln einen Finger durchschlaufen konnte, damit ich den Stempel schneller vom Papier heben kann und die Finger weniger dreckig werden. Das noch leere Blatt Papier wirkte riesig…

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Ich hatte unterschätzt, dass das Rapportstempeln mit nur einer Anschlussseite ganz schön schwierig werden wird – die einzelnen Reihen wurden dann auch nicht so gerade wie gehofft. Trotzdem sah das fertige Blatt aus wie ein Bogen Geschenkpapier. Spannend war es dann die einzelnen Karten nach dem Schneiden zu begutachten. Doch alle waren ganz passabel. Und wie schreibt Michaela so schön: wenn du dich am Ende kaum trennen kannst von deinen Werken, dann hast du alles richtig gemacht.

An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön für all die tollen Karten, die ich erhalten habe – das wird ein schönes Erinnerungs- und Inspirationsbuch. Mit diesen Mail Art Aktionen wird Bloggen so richtig zum anfassen.

Fischdecke

Ich hab’s geschafft, die Fischdecke ist fertig.

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Nochmals herzlichen Dank für all die tollen Fischdruckstoffe vom Frühlings MailArt-Projekt!

Die nächsten Wochen und Monate wird es etwas ruhiger hier im Blog. Ich erwarte unser zweites Kind in den nächsten Tagen. Umso erleichterter bin ich, dass ich dieses tolle Nähprojekt rechtzeitig abschliessen konnte.

Eine Decke entsteht

Letzte Woche habe ich nochmals Fische gedruckt, damit ich genügend Stoff für eine Überwurfdecke habe. Allerdings war das Sieb schon nicht mehr ganz so frisch wie beim ersten Gebrauch – es war schon ziemlich wellig und an einigen Stellen floss die Farbe davon.

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Dann ging es ans Zerschneiden der Stoffe und ans Puzzeln. Keine leichte Aufgabe, schon gar nicht bei Dreiecken. Ich wollte, dass kein Stoff vom MailArt-Projekt im Ganzen unterging und ergänzte mit uni-farbenen Dreiecken. Einzig den Stoff von Eva Maria habe ich nicht verschnitten – das brachte ich nicht übers Herz.

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Der nächste Schnritt ist das Nähen. Hoffentlich krieg ich das so hin, wie ich mir das ausmale.